Ulrike Elbers

systemische Therapeutin & Supervision - Wuppertal

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Chef-Qualitäten

Über gute Führung wird in den letzten Jahren mehr nachgedacht oder geschrieben. Neben Sach- und Faktenkenntnissen, “Macher-Eigenschaften”, wie zum Beispiel unternehmerisches, strategisches Denken, Organisations- und Leistungstalent, Planungssicherheit und Zeitmanagement werden auch wichtige Soft Skills genannt, die eine gute Führungskraft auszeichnen.

Hierbei werden besonders die kommunikativen und sozialen Kompetenzen gesehen und geschätzt. Ebenfalls zu Chef-Qualitäten gehören Menschlichkeit, Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit. Mitarbeiter motivieren zu können, Mitarbeiter zu fördern, Rückmeldungen für ihre Leistungen zu geben – ob Lob oder angemessene Kritik bei Fehlern oder Minderleistung. Ebenso wichtig sind Leistungs- und Fördergespräche zu führen und die Bereitschaft, Veränderungen im Betrieb entsprechend zu kommunizieren, Entscheidungen angemessen zu erklären.

Nicht immer können Mitarbeiter in Veränderungs- und Entscheidungsprozesse komplett mit eingebunden werden. Gerade in der heutigen, sehr schnelllebigen Zeit ist es in Betrieben oder Abteilungen oftmals nicht möglich, die Mitarbeiter Einfluss nehmen zu lassen. Hier kommt es besonders auf den Chef an, dass er Durchsetzungskraft besitzt, diese jedoch fair, verantwortungsvoll und respektvoll zeigt. Auch muss er aushalten, dass er möglicherweise länger nichts über Veränderungsprozesse sagen darf. Ein Chef hat selbst auch einen Chef, der zur Informationssperre verpflichten kann. Dies gilt es dann auch klar zu kommunizieren und die Phase der Geheimhaltungspflicht zu benennen.

Zum Führungsalltag gehört eben auch, unangenehme Aufgaben, schwierige Situationen und eigene Konflikte und Nöte zu akzeptieren und anzupacken. Der Umgang mit schwierigen Mitarbeitern gehört im Weiteren dazu oder auch das Führen von Trennungs- oder Versetzungsgesprächen.

Die Führungsrolle beinhaltet alle diese Eigenschaften und Verhaltensweisen, sie sind zudem Teil des Gehalts. Ein guter Chef wird das wissen, akzeptieren und umsetzen.


Von Ulrike Elbers, Familientherapeutin/Supervisorin – Wuppertal

März 2017


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