Ulrike Elbers

systemische Therapeutin & Supervision - Wuppertal

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Gemeinsam kochen

Emma und Felix haben heute viel zu tun. Sie bereiten mit ihrem Vater Gemüsebonbons und Igelwürstchen zu. Beide Kinder sind gerne in der Küche und kochen gemeinsam mit Vater oder Mutter. Sie haben schon viele schöne Gerichte gezaubert. Emma und Felix essen auch gerne, genau wie ihre Eltern. Und die haben beide eine bestimmt Einstellung zum Essen, zum Zubereiten und Kochen. Sie nehmen sich Zeit, um mit ihren Kindern in der Küche zu stehen. Trotz häufigen Zeitmangels wird keine Tüte aufgemacht und damit etwas angerührt. Zu viele künstliche Aromen und Geschmacksstoffe sind in Fertigprodukten.

Die Eltern haben früh die Weichen für die Ernährungsgewohnheiten und das Essverhalten ihrer Kinder gestellt. In den ersten Lebensjahren haben sie das Fundament für die spätere Ernährung gelegt. Bis zum Alter von etwa drei Jahren werden maßgeblich die Ernährungsgrundlagen bei Kindern gelegt, so haben Fachleute herausgefunden. Nach dem dritten Lebensjahr ist es dann häufig zu spät. Kinder – wie auch ihre Eltern – essen oft zu viel, zu süß, zu fett. Langfristig machen sich dann diese Ernährungsgewohnheiten auf der Waage bemerkbar. Emma und Felix haben es da besser. Sie durften schon immer gemeinsam mit den Eltern planen und in der Küche werkeln. Auch dadurch haben sie Aufmerksamkeit ihrer Eltern bekommen. Und das gemeinsame Familienessen, in entspannter und harmonischer Atmosphäre bei Tisch, hat in ihrer Familie längst Tradition.


Von Ulrike Elbers, Familientherapeutin – Wuppertal

Westdeutsche Zeitung, WZ, Kolumne: Beziehungen
Samstag, Samstag, 15. November 2008


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